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Ist ein BWL-Studium das Richtige für mich? Inhalte, Ablauf, Dauer & Karriere – Wir verschaffen Ihnen den Überblick

  -   20. November 2020

Warum sollten Sie BWL studieren? Und warum ist es sinvoll?

Das Abitur ist in der Tasche und die Frage nach dem Studium sorgt für viele Fragezeichen bei den Absolventen. Die Studienfach-Auswahl hängt von vielen Kriterien ab und schnell stellt sich die Frage, ob denn überhaupt Bedarf besteht. Das Studienfach BWL scheint gefragter denn je zu sein. Doch nicht immer wissen die Absolventen, warum sie BWL studieren sollten, und ob die Betriebswirtschaftslehre das Richtige für die eigene Person ist.

Bei immer größer werdendem Studienangebot wird es immer schwieriger, aber auch immer wichtiger, nach den eigenen Tendenzen und Neigungen zu filtern: Denn viele konventionelle Studiengänge haben sich mittlerweile spezialisiert; so auch das Studium in BWL.

Aus einfacher „Betriebswirtschaftslehre“ wurde „Business Administration“, „Business Economics“, „General Management“, „Industrial Management“ und Co.
Doch haben sich neben den Bezeichnungen auch die Anforderungen im Studium dieser Fächer geändert.

Warum BWL studieren? Ist ein BWL-Studium das Richtige für mich? Inhalte, Ablauf, Dauer & Karriere - Wir schaffen Ihnen die Überblick
Quelle: tookapic/pixabay.com

Ist ein BWL -Studium das Richtige für mich?

Wenn Sie sich für das BWL-Studium entscheiden, qualifizieren Sie sich für Führungsaufgaben in den unterschiedlichsten Bereichen. Das Studium ist somit sehr vielseitig und interessant für viele.

Was ist ein BWL Studium? Als BWL-er nach ganz oben

BWL bedeutet ausgeschrieben Betriebswirtschaftslehre und gehört in Deutschland zu den am häufigsten belegten sowie beliebtesten Studiengängen. In 2013 haben fast 65.000 Studierenden einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften gemacht, wahlweise in Betriebs- oder Volkswirtschaftslehre. Und das aus gutem Grund. Denn studierte Betriebswirte werden in fast allen Bereichen des täglichen Lebens gebraucht und können in fast allen Unternehmen angestellt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit mit einem BWL-Studium in das Management beziehungsweise in Führungspositionen aufzusteigen.

Was lernt man in BWL? Inhalte des BWL Studiums: Der Studien-Aufbau

Was Sie im BWL Studium erwarten sollten? Zunächst werden im BWL-Studium die Grundkenntnisse in der Wirtschaftsthematik sowie im Finanz- und Rechnungswesen vermittelt. Später haben Studierenden auch die Möglich, sich zu spezialisieren. Zum Beispiel in den Fächern Wirtschaftspsychologie oder Marketing. Der Studiengang im Bereich BWL wird zudem immer praxisorientierter. An vielen Hochschulen werden bereits während des Studiums bestimmte Schwerpunkte gesetzt. So können Studierenden beispielsweise den Schwerpunkt Management Marketing oder European Management wählen.

Ein wesentliches Hauptmerkmal bei heutigen Business Schools liegt in der Vermittlung sogenannter Skills: Persönliche Fähigkeiten, die im Laufe der Studienzeit entwickelt und gefördert werden sollen.
Dies reicht von Techniken der richtigen Präsentation über rhetorisches Können bei einem Vortrag bis hin zum Training der Konfliktfähigkeit oder der Führungsqualitäten.
Studierenden lernen, worauf es beim Managen eines Unternehmens wirklich ankommt, in dem sie von Vorbildern und Mentoren profitieren, die bereits die Karriereleiter emporgeklettert sind. Das hat zur Folge, dass neben inhaltlichen Aspekten und theoretischem Fachwissen zusätzlich der entscheidende Aufbau von Schlüsselkompetenzen kommt, der letztendlich dazu führt, dass Studierende mit ihrem Abschluss auch tatsächlich für die Berufswelt gewappnet sind.

Kann man sogenannte „Soft Skills“ erlernen?

Der springende Punkt hierbei ist, dass theoretisches Wissen einfacher vermittelt werden kann, als Fähigkeiten, die man tatsächlich erlernen und entwickeln muss.
Es ist ein ständiger Prozess, indem man durch gezielte Übung, angewandte Praxis und viel Training seine eigenen Schwächen identifiziert und abbaut.
Hierbei kommt den Dozenten, aber auch den Studierenden, eine wichtige Aufgabe zu. Um die Studierenden entsprechend zu fördern genügt es nicht, dass die Dozenten auf sie eingehen. Vorlesungen und Seminare, in denen ausschließlich vorgetragen wird, reichen als alleiniges Lehrmittel nicht aus. Vielmehr sind interaktive Lehrveranstaltungen gefragt, die neben den theorielastigen Vorlesungen das Curriculum abrunden. Aus diesem Grund halten sich die meisten Business Schools an kleine Gruppen, in welchen die Voraussetzungen für solche Lernprozesse auch umgesetzt werden können.

Einen großen Beitrag zum erfolgreichen Lernprozess tragen allerdings auch die Studierenden selbst, indem sie die Offenheit und den Willen mitbringen, sich dementsprechend weiterzuentwickeln. Wichtige Voraussetzungen dabei sind, konstruktive Kritik anzunehmen und Engagement zu zeigen. Nur wer sich tatsächlich auf die Tipps und das kontinuierliche Wachstum einlassen möchte, wird erfolgreich an sich arbeiten.

Deshalb gilt grundsätzlich:
Wer sich für ein Studium an einer Business School interessiert, sollte sich nicht gerne in großen Audimax Sälen unauffällig machen.

Was sind die notwendigen Voraussetzungen für ein BWL Studium? Das müssen Sie mitbringen und erfüllen?

Was braucht man, um BWL zu studieren? Die Betriebswirtschaftslehre gehört in Deutschland zu den beliebtesten Fächern, weshalb die Studienplätze an den Universitäten begrenzt sind. Bewerber müssen deshalb häufig einen bestimmten Notendurchschnitt vorweisen können. Zudem setzen die Unis das Abitur oder das wirtschaftliche Fachabitur voraus. Wer sich für eine Fachhochschule entscheidet, hat auch die Möglichkeit BWL mit der Fachhochschulreife zu studieren. Hochschulen können darüber hinaus aber noch weitere Zulassungsverfahren durchführen. Zu den gängigen Verfahren zählen Eignungstest und das Motivationsschreiben. Auf diese Weise werden die mathematische Begabung und das Interesse an Wirtschaftsthemen überprüft. Wer ein international ausgerichtetes BWL-Studium anstrebt, sollte zudem gute Englischkenntnisse vorweisen können.

Um zum Bachelor BWL zugelassen zu werden, müssen Sie die folgenden formalen Voraussetzungen immer erfüllen:

  • Allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder
  • Fachgebundene Hochschule
  • einen vergleichbaren Schulabschluss oder
  • eine bestimmte berufliche Qualifikation

BWL Studium – Wie lange dauert es?

Ein Bachelorstudium in Betriebswirtschaftslehre dauert je nach Hochschule 6 bis 8 Semester.

Wie schwer ist ein BWL Studium?

Es kommt darauf an. BWL ist nicht für jeden leicht, aber welcher Studiengang ist das schon. Wie in jedem anderen Studiengang muss man selber etwas leisten, um gute Ergebnisse zu erzielen. Die meisten Studierenden empfinden die Mathe-Kurse besonders schwer. Aber mit Motivation und Interesse, kann man alles schaffen.

Berufe mit BWL – Was sind die Berufsaussichten und Karrierechancen? Vielseitige Einsatzmöglichkeiten für eine abwechslungsreiche Tätigkeit

Ist das BWL-Studium erst einmal erfolgreich abgeschlossen worden, kann der Absolvent als Betriebswirt tätig werden. Da kommt die Frage, Was man mit BWL arbeiten kann?. Ein BWL Studium bietet eine sehr große Auswahl an Berufsfeldern. Diese Anzahl an Spezialisierungsmöglichkeiten kann kaum ein anderer Studiengang bieten. Die Einsatzmöglichkeiten scheinen dabei unbegrenzt, denn Betriebswirte werden in den unterschiedlichsten Branchen benötigt, um dort die verschiedensten Aufgaben zu übernehmen. Zu den üblichen Aufgaben gehört die Tätigkeit als Bilanzrechner oder Controller. Der Betriebswirt kann aber auch im Management, Logistik, Unternehmensberatung, Personalmanagement, Projektplannung oder im Marketing eingesetzt werden. Dabei reichen die möglichen Arbeitsorte von mittelständischen Unternehmen bis hin zu global aufgestellten Großkonzernen.

Die Konkurrenz ist groß und schläft nicht

Auf dem Jobmarkt sind Betriebswirte sehr gefragt. Das bedeutet aber auch, dass die große Anzahl an BWL-ern für eine hohe Konkurrenz sorgt und geeignete Stellen hart umkämpft sind. Das ist auch der Grund dafür, weshalb viele Absolventen zunächst im Rahmen eines Trainee-Programms in die Arbeitswelt einsteigen. Mit einem Studium der Betriebswirtschaftslehre schafft sich der Student langfristig die besten Voraussetzungen, um in das Management oder in leitende Positionen aufzusteigen und dementsprechend auch ein attraktives Gehalt zu verdienen.

BWL Studium – Was sind die Vor- und Nachteile?

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Attraktives Einstiegsgehalt
  • Gute Aufstiegschancen
  • Praxisorientiertes Studium
  • Vielseitige Einsatzmöglichkeiten

Die Nachteile auf einen Blick:

  • Wenig freie Studienplätze
  • Schwierige Aufnahmebedingungen
  • Hohe Konkurrenz auf dem Jobmarkt

Fazit – Studium mit Aussichten

Wer sich für ein BWL-Studium entscheidet, hat die Möglichkeit überall in Deutschland zu studieren. Vorausgesetzt, einer der wenigen Studienplätze an Unis und Fachhochschulen wird an die eigene Person vergeben. Stimmen die Voraussetzungen nicht, bleibt alternativ auch das Fernstudium.

Der Präsenzunterricht an Universitäten ist im Gegensatz zum Fernstudium praxisorientiert, womit bereits im Vorfeld viele Erfahrungen gesammelt werden können. Den Absolventen erwartet ein attraktives Einstiegsgehalt und auch die Gehaltsentwicklung kann sich sehen lassen. Damit schafft sich der Absolvent die beste Basis für einen gefragten und zukunftssicheren Job, welcher jedoch nicht einfach zu bekommen sein dürfte, da die Konkurrenz in diesem Bereich sehr hoch ist.

Alternative Möglichkeiten stehen im Rahmen eines Trainee-Programms zur Verfügung, sodass sich der BWLer schnell auf ein ansprechendes und eine Beschäftigung im Management fokussieren kann.

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Wer hat's geschrieben?

Kim Heinz

Kim ist Alumna der European Management School in Mainz. Dort studierte Sie den Bachelor in International Business mit dem Schwerpunkt Marketing Management. Hauptsächlich schreibt sie Texte in der Themenrubrik Hochschule und Studium.

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