Yascha Roshani im Alumni-Interview

Alle Kategorien, Inside CBS   -  5. September 2019

Yascha Roshani im Alumni-Interview

Das Startup unseres Absolventen Yascha Roshani sorgt für Abwechslung im Glas: Auf seinem Online-Marktplatz „Craft Exchange“ vertreibt der Gründer erfolgreich Craft-Getränke kleiner, regionaler Getränkehersteller. Die Entscheidung für sein eigenes Unternehmen traf Yascha, nachdem er seinen Master-Abschluss in „General Management“ bestanden und einige Jahre als Manager in unterschiedlichen Unternehmen Berufserfahrung gesammelt hatte. „Craft Exchange“ ist dabei schon das zweite Startup des gebürtigen Berliners.

CBS: Wieso hast du dich für den Studiengang „General Management“ an unserem Campus beworben?

Yascha Roshani: Im Bachelor habe ich Sportmanagement an der Uni Leipzig studiert. Sowohl die Uni als auch Studiengang und Stadt haben mir sehr viel Spaß gemacht. Gegen Ende des Bachelorstudiums standen für mich allerdings zwei Dinge fest: Zum einen wollte ich im Master nur mit BWL weitermachen. Ich habe während des Studiums und erster Praktika gelernt, dass die breitere BWL-Lehre wichtiger ist und das Wissen dann an bestimmte Branchen und Fachgebiete angewandt werden kann – so eben auch mit Sport. Zum anderen wollte ich im Master eine andere Art von Hochschullehre. Ich wollte kleinere Lerngruppen, mehr Austausch mit den Dozenten, stärkeren Praxisbezug und vor allem einen Kursmix, der meine Lernwünsche abdeckt. Ich habe mir damals sehr viele Hochschulen und Studiengänge angeguckt. Bei der CBS im Studiengang General Management wurde alles erfüllt.

CBS: Was hat dir am besten an einem Studium an der CBS gefallen?

Yascha Roshani: Das Beste an dem Studium waren die hochklassigen Dozenten, die Nähe zu diesen, der intensive Blick in die Praxis und das zeitgemäße und ausgeglichene Curriculum.

CBS: Wie sieht heute ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Yascha Roshani: Als erstes prüfe ich in der Regel die wichtigsten Metriken des Vortages und überfliege kurz die Nachrichten des Tages. Was danach kommt, ist dann sehr vielfältig. Es dreht sich aber um die drei Bereiche Produktentwicklung, Händlermanagement oder Vermarktung – oder natürlich auch mal langweilige administrative Sachen.

CBS: Was reizt dich an deiner Arbeit?

Yascha Roshani: Am meisten reizt mich, dass ich mich mit einer Sache beschäftige, die für mich schon lange Hobby und Leidenschaft war. Ich liebe Getränke und bin selbst Hobbybierbrauer, mache eigene Liköre und Limonaden und röste selbst Kaffee. Ich habe mich auch schon lange für besondere und hochwertige Getränke von kleineren Herstellern begeistern können. Und diese Leidenschaft nun mit spannender und dynamischer Technologie in Form eines Online-Marktplatzes ausleben zu können, macht es natürlich nochmal umso aufregender.

CBS: Welches typische Klischee über deine aktuelle Position trifft nicht zu?

Yascha Roshani: Ich glaube, viele stellen sich das Gründerleben oft schöner und blumiger vor als es ist. Die Gestaltungsfreiheit ist natürlich nicht zu überbieten. Vor allem ist es aber endlose Arbeit, bei der man zunächst alles selbst machen muss.

CBS: Was sind deine beruflichen Pläne für die nächsten Jahre?

Yascha Roshani: Mit Craft Exchange möchte ich unsere Vision verwirklichen: Die geschmackliche Vielfalt der Getränkewelt auf einer Plattform zusammenbringen und Menschen dadurch eine leicht erreichbare Alternative zu handelsüblichen Getränken großer Marken bieten.

CBS: Wie hat dich das Studium an der CBS auf deine heutige Position vorbereitet?

Yascha Roshani: Für mich ist und war schon immer wichtig, ein Generalist zu sein. Ein gutes Verständnis für Organisationen, unternehmerische Funktionen und wirtschaftliche Zusammenhänge sind meiner Meinung nach die wichtigsten Voraussetzungen, wenn man eine strategische Rolle in Unternehmen einnehmen möchte. Um dieses breite Wissen und Verständnis über Management auszubauen, war das Studium an der CBS optimal.

CBS: Was würdest du angehenden Studierenden als Ratschlag mit auf den Weg geben?

Yascha Roshani: Der größte Quatsch, der Studierenden leider oft erzählt wird, ist dass man die Sachen aus dem Studium eh nie wieder brauchen wird, weil man ohnehin alles im Job lernt. Daher studiere man lediglich für den Nachweis eines Abschlusses. Genau das Gegenteil ist der Fall: Wenn man sich schlau anstellt und die Zusammenhänge zwischen Theorie bzw. Lehre und Praxis versteht und verinnerlicht, dann kann man sehr viel aus dem Studium im späteren Job anwenden und dadurch besser sein als andere.

CBS: Vielen Dank für das Interview!

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