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Wirtschaftspsychologie im Radio

Alle Kategorien   -  14. April 2015

Prof. Dr. López über die Angst vor dem Scheitern

Im WDR5-Hörfunkprogramm lief am 13. April unter dem Titel „Jetzt erst recht!
Scheitern, aber richtig” ein Feature, in dem die CBS-Studiengangsleiterin Business Psychologie, Prof. Dr. Irene López, als psychologische Expertin befragt wurde.

In der Programmbeschreibung des WDR heißt es: „Scheitern kann man auf unzählige kleine und große Weisen. Die einen scheitern daran, ein Rezept nachzukochen und sind tief enttäuscht darüber. Andere scheitern mit einem Geschäft oder Unternehmen, in das sie sehr viel Zeit und Geld investiert haben, wieder andere mit der Ausbildung oder dem Studium. Die meisten, die mit großen oder auch kleinen Dingen gescheitert sind, reden am liebsten nicht darüber, weil in unserer Gesellschaft der Begriff Scheitern gleichgesetzt wird mit:„Es-nicht- geschafft zu haben”.

Das Selbstbild leidet enorm und auch das Ansehen bei den Freunden und Bekannten. Und doch reagieren Menschen sehr unterschiedlich auf das kleine und große Scheitern. Während manche am Boden zerstört sind und kaum auf die Beine kommen, gehen andere aufrecht weiter lernen daraus, entwickeln sich weiter und finden neue Wege und Lösungen. Woher diese unterschiedlichen Umgangsweisen mit dem Scheitern kommen und wie man lernen kann, „richtig” zu scheitern, darüber spricht die Expertin in der „LebensArt.” und nennt Resilienz als Persönlichkeitsfaktor. Resilienz beschreibt die menschlichen Ressourcen mit dem Scheitern umgehen zu können, aus ihnen zu wachsen oder eben nicht.

Dieser Themenbereich ist auch Bestandteil der Vorlesungen in den wirtschafspsychologischen Studiengängen der Cologne Business School. Prof. Dr. López: „Unsere Studierenden setzen sich im Rahmen der Seminare und Vorlesungen während des Studiums an der CBS z.B. in den Modulen ‘Klinische Psychologie im Kontext der Wirtschaft’ oder ‘Gesundheits- und Arbeitspsychologie’ mit dem Risiko und den Chancen des Scheiterns auseinander; denn aus Fehlern lernt man, dass sollte kein Tabu Thema sein. Psychischer Stress und Depressionen sind heute allerdings die häufigste Ursache für längere Krankschreibungen und daher auch für die Verantwortlichen in Unternehmen ein Thema, über das nicht hinweggegangen werden kann.”

Die Professorin begrüßt daher die mediale Thematisierung, denn auch Studierenden sind von der Angst zu scheitern oft betroffen: „Längst nicht jeder, der ein Studium abbricht oder länger unterbricht,  ist diesem intellektuell nicht gewachsen. Ängste und daraus folgende Frustration und Blockaden lähmen und verhindern nicht selten das erfolgreiche Studieren.”

Ein offener Umgang mit der Angst vor dem Scheitern sei daher unerlässlich: „Nur dem, der über die Angst spricht, kann auch geholfen werden. Dann muss er auch nicht im Sinne des Sendetitels erst richtig scheitern.”

Die CBS International Business School ist seit 2016 Teil der Stuttgarter Klett Gruppe.
Die Unternehmensgruppe Klett ist ein führendes Bildungsunternehmen in Europa und international in 17 Ländern vertreten. Das Angebot umfasst klassische und moderne Bildungsmedien für den Schulalltag sowie die Unterrichtsvorbereitung, Fachliteratur und Schöne Literatur. Darüber hinaus betreibt die Klett Gruppe zahlreiche Bildungseinrichtungen von Kindertagesstätten über Schulen bis hin zu Fernschulen, Fernfach- und Präsenzhochschulen. Weitere Informationen finden Sie unter www.klett-gruppe.de.
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