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ThyssenKrupp zu Gast

Alle Kategorien, Inside CBS   -  20. April 2015

Ein globales Unternehmen gibt Einblicke in seine Beschaffung

Von Judith Streicher und Simon Kronenberg

Am Dienstag, dem 14. April 2015, ermöglichte Prof. Dr. Carsten Deckert den Studierenden des Studiengangs GM12 im Zuge der Vorlesungsreihe „Strategisches Logistikmanagement” einen Einblick in das umsatzstärkste Unternehmen der deutschen Stahlbranche – ThyssenKrupp.

Der Referent, Dr. Markus Westekemper, Cluster Manager – Cross-BA Managed Spend, führte die Studierenden an diesem Morgen zunächst in die Vision des internationalen Industriekonzerns ein und stellte die Geschichte des Konzerns vor. Durch die vergangenen Geschäftszahlen und das Leitbild bekamen die Studierenden einen Überblick über das Unternehmen. Dr. Westekemper vermittelte den Studierenden, dass die Beschaffung bei ThyssenKrupp sehr wichtig für den Unternehmenserfolg ist, und brachte den Studierenden die Besonderheiten der globalen Beschaffung näher.

Viele der Zuhörer waren besonders überrascht über das Ausmaß des Beschaffungsvolumens der ThyssenKrupp AG, das bei über 50 % des Umsatzes liegt. Auch die Produktpalette des Unternehmens mag viele verwundert haben. Neben der weltweit bekannten Stahlproduktion bietet das Unternehmen unterschiedlichste Produkte, von Komponenten für den Automotive-Sektor und für modernste Windparks über Aufzüge und Fahrtreppen bis zu Großanlagen für die Prozessindustrie, an.

Außerdem stellte Dr. Westekemper die Organisationsstruktur sowie das Supplier Management des Zentraleinkaufs vor und ließ die Studierenden anhand einiger Beispiele Lösungsvorschläge für bestehende Probleme erarbeiten. Besonders lehrreich war die Schilderung zur persönlichen Aufgabe von Dr. Westekemper im Cluster Management des Einkaufs. Das Cluster Management ist dafür zuständig, unternehmens-, regions- und funktionsübergreifende Synergien im Einkauf zu erschließen. Die einzelnen Cluster bündeln die Beschaffungsbedarfe (Volumina und Know-how) von Teilegruppen über die verschiedenen Business Units hinweg. Durch die Bündelung und das Prinzip „One face to the supplier” sollen Kosten gesenkt und Innovationen der Supplier in den Konzern integriert werden. Flankiert wird das Cluster Management durch einen Supplier Code of Conduct, durch den Compliance und Nachhaltigkeit sichergestellt werden.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Dr. Westekemper für diesen lehrreichen und hochinteressanten Beitrag zur ThyssenKrupp AG.

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