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Supply Chain trifft soziale Verantwortung

Alle Kategorien, Fakultät, Inside CBS   -  6. März 2018

Im Zuge der Modulwoche „Sustainability and Business Ethics” des kooperativen Executive MBA-Programm – Partner der CBS ist die Universität Maastricht – fand am Abend des 20. Februar in Köln die Panel Discussion „Intercultural Perspective of CSR“ statt. Im Fokus stand das Supply Chain Management, die steigende Bedeutung der Corporate Social Responsibility und wie das Verständnis interkultureller Besonderheiten ein wichtiger Schritt ist, beides zusammen zu führen.

Unter der Moderation von CBS-Präsidentin Prof. Dr. habil. Lisa Fröhlich fanden sich vier Experten mit unterschiedlichen Backgrounds zur Diskussion in der CBS ein. Aus der Perspektive der Unternehmen sprachen Rocio de la Cruz Garcia, Management Value Chain Sustainability bei der Covestro AG und Dr. Juliane Kronen, Gründerin und CEO von innatura gGmbH. Weiteren Input gaben Juristin und stellvertretende Legal Director des European Center for Constitutional and Human Rights e.V. (ECCHR) Dr. Miriam Saage-Maaß und Dr. Jochen Weikert, Country Manager für Indien der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH.

Supply-Chain rund um den Globus

Lieferketten, die in jeden Winkel der Erde führen, erfordern für Manager eine überaus große Sensibilität für interkulturelle Besonderheiten. Für Dr. Jochen Weikert spielen Glaubensrichtung, Gesetzgebung oder Hautfarbe, aber auch Aspekte wie eine vorgelagerte oder nachgelagerte Prozess-und Wertschöpfungskette bei der Umsetzung von nachhaltigen Projekten weltweit eine wichtige Rolle. Rocio de la Cruz García sah das ganz ähnlich: Sprachbarrieren, Angst vor Transparenz als auch Kommunikation und Interpretation – das alles bei einer “Flut” von Lieferanten – stellen eine Herausforderung dar. Dennoch verfolgt Covestro das Vorhaben, mehr Compliance entlang der Supply-Chain zu ermöglichen. Ein wichtiger Ansatzpunkt für de la Cruz Garcia sind lokale Audits.

Für Dr. Saage-Maaß setzt auch die Politik zu wenige oder zu unsichere Rahmenbedingungen. Zu oft sollen hier Unternehmen die “Umwelt” sichern, obwohl dies eher eine Aufgabe der Politik sei. Unterschiedliche Gesetzeslagen – je nach Land und Kulturkreis – kommen noch hinzu. Gegen Ende der lebhaften Diskussion wurden durch Moderatorin Prof. Fröhlich noch einige Fragen gestellt und Probleme wie korrelierende Social Development Goals oder auch das Fehlen vergleichbarer KPI´s in dem Bereich besprochen.

Zum Schluß berichtete Dr. Juliane Kronen noch von ihrem Schritt nach 16 Jahren, acht davon als Partnerin, bei The Boston Consulting Group die Welt vielleicht etwas zu verbessern und zum „Social Entrepreneur“ zu werden. Sie gründete mit innatura ein Unternehmen, um eine nachhaltige Alternative für die Weiterverwertung von neuwertiger Ware anzubieten, die ansonsten entsorgt würde.

Globalisierung, immer neue technologische Entwicklungen, ökonomische und soziale Veränderungen kreieren – das Alles trotz knapper Ressourcen und dazu noch Innovative Ideen? Große Herausforderungen, auf die das Executive MBA-Programm in Kooperation mit der Universität Maastricht vorbereitet.

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