PricewaterhouseCoopers-Gastvortrag: Andere Länder, neue Arbeitserfahrungen

Alle News, Inside CBS   -  21. Oktober 2019

90 Tage oder doch fünf Jahre? Wie lange ein Mitarbeiter in eine ausländische Niederlassung entsendet wird, hängt stets von den Einsatzgründen und der familiären Situation der Führungskraft ab, weiß Gabi Dorner, Senior Manager bei PwC Global Mobility Consulting (PwC). Die studierte Regionalwissenschaftlerin Lateinamerika verantwortet bereits seit 2015 das „German Global Mobility Consulting“-Team der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers und ist spezialisiert auf Beratungsleistungen für internationale Entsendungsrichtlinien, Prozessoptimierung und Vergütungsthemen. Im Rahmen ihres Gastvortrags „International Assignments Policies from classic approach to modern flexible options“ im Rahmen der Business-Elective-Vorlesung „International Human Resource Management“ unter der Leitung von Prof. Dr. Ihar Sahakiants stellte sie unseren Master-Studierenden aktuelle Trends des Expatriate Managements vor.

Arbeiten weltweit: 774 Standorte in 158 Ländern

Das Team „Global Mobility Consultings” ist die zentrale Anlaufstelle für Unternehmen, die ihre Mitarbeiter für einen festgelegten Zeitrahmen ins Ausland entsenden möchten. In den meisten Fällen würden die Mitarbeiter dadurch nicht nur an Kompetenzen zugewinnen, sondern auch von vielen Extras profitieren. „Durch den sogenannten „Heimatlandorientierten Vergütungsansatz“ erhalten die ins Ausland entsandten Angestellten ihr gewohntes Gehalt sowie Zulagen. Dies vereinfacht u. a. die Wiedereingliederung nach Ende des Auslandseinsatzes“, berichtete Gabi Dorner. Aber auch alternative Modelle finden zunehmend Anwendung, um internationalen Teams gerecht zu werden. Hier sind kluge Entscheidungen der Personalabteilungen und viel Erfahrung notwendig.

Entsendungsmanagement für Mitarbeiter und Familie

Die Senior Managerin betonte in ihrem Vortrag auch die Auswirkungen einer solchen Mitarbeiterentsendung für Familien.  „Als Mutter von drei Kindern kann ich gut verstehen, wenn die ins Ausland entsandten Mitarbeiter mit Nachwuchs vor einer längeren Auslandsentsendung zurückschrecken. Für längere Einsätze empfehlen wir deswegen unseren Kunden, eine umfassende Unterstützung anzubieten: Regelmäßige Flüge ins Heimatsland, Kinderbetreuung und ein Weiterbildungsbudget für den Ehepartner werden, je nach Vergütungspaket, von den entsendenden Unternehmen übernommen“, so Gabi Dorner. Abschließend gab die Managerin den Studierenden ihre vier besten Tipps für ein erfolgreiches Expatriate Management mit auf den Weg: „Geben Sie den Mitarbeitern Sicherheit und schaffen Sie Transparenz über Prozesse und Regelungen. Achten Sie auf die persönlichen Bedürfnisse des Mitarbeiters und berücksichtigen Sie aktuelle Markttrends, die für die Mitarbeiterentwicklung relevant sein könnten.“

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