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Paneldiskussion zum Thema „Arbeit im Wandel”

Alle Kategorien   -  13. Mai 2015

Experten diskutieren über gesellschaftliche Veränderungen

Moderatorin Prof. Dr. Anja Karlshaus mit den Panel-Teilnehmern Ulf Reichard, Sabine Hager, Heike Heinmann, Hans Jablonski und Andreas Kossiski

Im Rahmen des Themenjahres „Arbeit im Wandel” der Kölner Wissenschaftsrunde veran-staltete die Cologne Business School (CBS) am vergangenen Dienstag, 12. Mai, eine Panel-diskussion zum Thema „Arbeit im Wandel – Teilzeitführung, Inklusion, Home Office und virtuelle Teams. Was bringt die Zukunft?”

Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Anja Karlshaus, die an der CBS Business Operations und Human Resources Management lehrt. Als Diskussionsteilnehmer konnte sie Sabine Hager (Managerin Diversity & Inclusion, TÜV Rheinland), Heike Heimann (Direktorin HR Business Partner Vodafone), Hans Jablonski (Diversity-Experte, Berater und Inhaber jbd, Mitverfasser der Charta der Vielfalt), Andreas Kossiski (Mitglied des Landtages NRW, Vorsitzender DGB Köln-Bonn) sowie Ulf Reichardt (Hauptgeschäftsführer der IHK Köln) begrüßen.

Begrüßung durch die Präsidenten

Nach einigen einleitenden Worten durch die CBS-Präsidentin Prof. Dr. Elisabeth Fröhlich diskutierte das Panel unter anderem die Frage nach den Implikationen des gesellschaftlichen Wandels für die Erwerbsarbeit der Zukunft aus ganz verschiedenen Perspektiven: Politik, Großunternehmen als auch Klein- und mittelständische Unternehmen. So unterschiedlich das Panel besetzt war – waren sich doch alle TeilnehmerInnen einig, dass sinkende Bevölkerungszahlen, eine zunehmend bunte Belegschaft (im Sinne von internationaler, weiblicher und älter) als aber auch die Inklusion von Minderheiten wie bspw. Behinderte einschneidende Veränderungen für Unternehmen mit sich bringen. Es wurde von verschiedenen Initiativen im Bereich Familienfreundlichkeit, Arbeitszeitflexibilisierung und auch interkulturellen Ansätzen gesprochen, wie diesen neuen Erwerbsgruppen Rechnung getragen werden kann. Jedoch merkten die Panelteilnehmer ebenso an, dass die Vielfalt im Unternehmen auf oberen Führungsebenen oftmals doch noch nicht angekommen sei, sondern sich das Management eher männlich, weiß und mittelalt präsentiere. Änderungen an diesem Zustand werden hierbei nach Ansicht einiger Panelteilnehmer wahrscheinlich weniger über die Instrumente Home-Office, Virtuelle Teams oder Teilzeitführung erreicht – entscheidend sei es, bestehende Werte, Einstellungen und Kulturen zu adressieren, eine Offenheit und Akzeptanz für „Vielfalt” zu erreichen und den Menschen in der Mittelpunkt der zukünftigen Arbeitswelt zu stellen.

Da die Themen stets mit einem besonderen Bezug auf die Situation in Köln behandelt wurden, fand die Veranstaltung auch bei Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Interesse, die die Gelegenheit nutzten, ihre ganz individuellen Fragen an die Expertenrunde zu richten.

Aufmerksames Interesse bei den Gästen

Nach ausführlicher Diskussion ging die Veranstaltung dann in einen kleinen Empfang über, der beste Gelegenheiten für einen persönlichen Ideenaustausch in kleinerer Runde bot.

Professorin Karlshaus zeigte sich erfreut über den Verlauf der Veranstaltung: „Man kann dieses wichtige Thema nicht in 90 Minuten abschließend behandeln – doch wurden heute Abend so viele relevante Gesichtspunkte angesprochen und innovative Ideen und Praxisansätze vorgetragen, dass wir sicherlich alle viele Anregungen und Impulse mitnehmen wer-den. Ich begrüße daher die Initiative der Kölner Wissenschaftsrunde, durch die Organisation eines Themenjahrs wichtige Gesichtspunkte unserer Gesellschaft einer breiten Diskussion zu öffnen.”

Mit einer zweiten Paneldiskussion am Dienstag, 15. September, zum Thema „Freizeit im Wandel – Inwieweit bestimmen gesellschaftliche Veränderungen unser zukünftiges Reise-verhalten? Was sind die größten Veränderungen, Herausforderungen und Potenziale, die eine sich wandelnde Gesellschaft für die Tourismusbranche hat?” beteiligt sich die Cologne Business School erneut am Programm des Kölner Themenjahres.

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