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Die Arbeitswelt der Zukunft

Alle Kategorien   -  29. September 2015

Chancen und mehr Flexibilität für Unternehmer und Angestellte

Als Expertin für Wirtschaftspsychologie referierte Prof. Dr. Irene López, Professorin und Fachbereichsleiterin für Wirtschaftspsychologie an der Cologne Business School, auf der diesjährigen Zukunft Personal in Köln zum Thema „Future Work: Neue Welt des Arbeitens“.

Die Zukunft Personal tagte zum 17ten Mal in Köln und ist mit 651 Ausstellern und 15.262 Fachbesuchern Europas größte Fachmesse für Personalmanagement.

In dem Fachvortrag von Prof. López ging es vor allem um Erkenntnisse der Implementierung von Smart Working- Strategien in Unternehmen und welche Change-Prozesse und Herausforderungen in diesem Zusammenhang in zukünftig zu erwarten sind. Hierzu wurden von Prof. López neueste Erkenntnisse aus einem Forschungsprojekt, das in Zusammenarbeit mit der Detecon International und Studierenden der Cologne Business School generiert wurden, vorgestellt.

Konkrete Veränderungen äußern sich darin, dass Handlungsanweisungen, bzw. ein Bemessen der Leistung über die Stundenanzahl am Arbeitsplatz durch Zielvereinbarungen, Projektarbeit und der tatsächlichen Ergebnisse ersetzt werden. Zum anderen lösen sich strenge Hierarchien in Organisationen sowie die Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit und zwischen Arbeitsort und Privatbereich.

Daraus erwachsen sowohl Chancen als auch Risiken. Die Chancen ergeben sich unter anderem aus der höheren Ausgestaltung und Selbstbestimmtheit des Einzelnen auf seinen individuellen Arbeitsplatz, in der flexible Arbeitsformen integriert und Entscheidungsspielraum eingeräumt werden.

Risiken sind in der erfolgreichen Umsetzung zu sehen, in der das Konzept der Führung neu umgesetzt werden muss; das bedeutet nicht nur die Befähigung von Mitarbeitern zum Umgang mit Eigenverantwortung und Entscheidungsrisiken, sondern auch die Befähigung von Führungskräften, Mitarbeiter in diesen Anforderungen zu unterstützen. Die Manager der Zukunft brauchen daher in höherem Maß empathische Fähigkeiten.

Starre Berufsprofilierungen und streng regulierte Beschäftigungsformen werden durch flexible und teamorientierten Arbeitsformen ersetzt. Mobiles Arbeiten außerhalb des Büros und Projektarbeit werden zunehmen und enge Arbeitsverhältnisse weiter lockern. Auch die starre Arbeitsplatzzuweisung wird der Sturktur des Open Office und dem sogenannten Desk-Sharing weichen – es entstehen non-territoriale Bürowelten. Innenarchitekten und Führungskräfte sind dementsprechend gefordert, Konzepte zu entwickeln und umzusetzten, die dieser Herausforderung zielführend gerecht werden.

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