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CBS-Professorin beim Deutschen Mobilitätskongress

Alle Kategorien, Inside CBS   -  26. April 2016

Professorin Dr. Herrmann diskutiert über die Ethik der Mobilität

Über die Zukunft des stetig steigenden Verkehrs und die Mobilität der Gesellschaft diskutierten Wissenschaftler und Experten aus der Praxis beim Deutschen Mobilitätskongress am 19. April im House of Logistics and Mobility in Frankfurt am Main.

An dem Kongress haben auch Politiker teilgenommen, beispielsweise Mitglieder des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur des Deutschen Bundestags.

Themen waren unter anderem die Automatisierung des Fahrens und die Vernetzung der Fahrzeuge, der Ausbau von Radschnellwegen, die Reduzierung der Emissionen durch den Einsatz von Wasserstoff als Antriebstechnologie sowie der Ausbau des Schienenverkehrs und des Gütertransports.

In seinem Grußwort fasste Michael Kadow, Geschäftsführer House of Logistics & Mobility, die Ausgangssituation zusammen: „Das stete Wachstum der Verkehrsströme gerade in Metropolregionen und Ballungsräumen stellt uns heute vor große Herausforderungen. Wo der Verkehr zum Stehen kommt, aus Fahrzeugen Stehzeuge werden, summiert sich der volkswirtschaftliche Schaden schon heute auf rund 200 Milliarden Dollar weltweit.“

Einen besonderen Aspekt der Zukunft des Verkehrswesens diskutierte eine Expertenrunde unter dem Thema „Ethik der Mobilität – Wie viel Verkehr können wir noch verantworten?“, an der auch CBS-Professorin Dr. Brigitta Herrmann teilnahm.

Zunehmende Wirbelstürme gibt es beispielsweise auf den Philippinen aufgrund der Klimaänderungen, die durch den Verkehr mitverursacht werden – wie können wir gegensteuern? Hier seien alle gefragt, Lösungen zu erarbeiten, so Prof. Dr. Herrmann. Es gehe nicht darum, den Verkehr zu stoppen, da er für weltweiten Wohlstand notwendig sei,  es müssten aber energiesparende und emissionsärmere Technologien entwickelt und genutzt werden.

Dazu müssten Politiker ihre Verantwortung wahrnehmen, den gesetzlichen Rahmen so auszugestalten, dass geeignete Anreize gesetzt werden, auf umweltfreundlichere Technologien umzusteigen. Unternehmen sollten ihre Möglichkeiten wahrnehmen, in ihrer Lobbyarbeit, auf faire und nachhaltige Rahmenbedingungen hinzuwirken. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist die Stiftung 2Grad-Deutsche Unternehmer für Klimaschutz. „Und an der CBS nehmen wir unsere Verantwortung  in der Ausbildung der zukünftigen Manager wahr, die in der Lage sind, ethische Probleme zu erkennen und nachhaltige zukunftsfähige Lösungen zu erarbeiten“, so Professorin Dr. Brigitta Herrmann.

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