Sie wissen bereits, was Sie studieren möchten? Dann bewerben Sie sich jetzt!

CBS-Alumni Christian Knott zum Partner bei Capnamic Ventures ernannt

Alle Kategorien, Inside CBS   -  28. März 2018

Mit 29 Jahren wurde Christian Knott diesen Februar zum Partner des Early Stage Venture Capital Investors Capnamic Ventures ernannt. Nach dem Bachelor im > Studiengang International Business mit dem Schwerpunkt Finance an der CBS, hat Christian neben seinem Einstiegsjob beim High-Tech Gründerfonds (HTGF) einen Master an der HHL Leipzig absolviert. 2014 ist er schließlich als Analyst zu Capnamic Ventures gekommen.

Capnamic Ventures gehört zu Europas führenden Early-Stage Venture Capital-Investoren mit Sitz in Berlin und Köln. Der Fokus liegt dabei auf Technologie-Startups aus dem deutschsprachigen Raum – mit Co-Investoren wird auch international investiert.

Wie es zu seiner Ernennung zum Partner kam und ob vier Jahre im Unternehmen dafür tatsächlich eine sehr kurze Zeit war, hat er in einem kurzem Gespräch verraten.

Glückwunsch zur Ernennung zum Partner. Du bist 2014 als Analyst zu Capnamic Ventures gekommen und bist nach vier Jahren im Unternehmen Partner geworden. Das ging ziemlich schnell, oder?

Christian Knott: Vielen Dank erstmal. Stimmt, ich bin vor vier Jahren zu Capnamic gewechselt und habe vorher vier Jahre beim HTGF gearbeitet, bin also seit acht Jahren im VC (Venture Capital) Umfeld unterwegs. Generell arbeiten VCs zum einen mit kleinen Teams aus 7-10 Leuten und zum anderen in mit sehr flachen Hierarchien. Zumindest bei Capnamic ist also der Partner genauso im Tagesgeschäft aktiv wie der Analyst.

Wenn ich auf meine Zeit bei Capnamic schaue – erst als Analyst, das als Investment Manager und Principal, jetzt als Partner – waren die letzten Jahre schon eine spannende Zeit. Ich habe recht schnell eigene Deals machen können und von Anfang an viel Freiraum für eigene Entscheidungen gehabt. Ich glaube, dass ist unabdingbar um gute und selbstständige Investment Professionals zu bekommen und auch zu halten. Im letzten Fundraising für den Capnamic Fund II habe ich schon viele Dinge eigenverantwortlich erarbeitet und dadurch das Fund Management nochmal deutlich besser verstanden. So gesehen war das vermutlich schon eine Entwicklung hin zur Partnerschaft. Aber das sehe ich erst heute so, während der letzten Jahre war mir das nicht so bewusst.

Was wir im Moment sehen, ist die Einbeziehung von jüngeren Leuten in Partnerschaften. Das ist nicht nur bei uns so, sondern auch bei vielen anderen Fonds, da wird viel „junges“ Blut in Partnerschaften aufgenommen.

Hat sich deine Arbeit dadurch schon verändert?

Das ist nach zwei Monaten natürlich noch nicht so gut absehbar. Ich nehme jetzt an den strategischen Meetings für den Fonds teil, wobei Du da als „New Kid on the Block“ natürlich erstmal auch viel zuhörst. Außerdem merke ich, dass mich die Teamkollegen häufiger auch mal etwas fragen und eher als Senior-Sparringspartner wahrnehmen, denn als direkter Kollege. In der Zukunft werden Themen wie Fundraising etc. jetzt natürlich auch wichtiger für mich werden. Das Letzte was mir einfällt ist eben, dass ich jetzt eigene Deals ohne „Senior Supervision“ mache, also selbst entscheide und dann auch entsprechend die Verantwortung habe.

Klar, ohne viel und hart zu arbeiten geht das nicht. Worauf kommt es deiner Meinung nach noch an?

Ich glaube von den Plattitüden mal abgesehen, sind es bei mir zwei Dinge die mir geholfen haben. Zum einen hatte ich mit dem HTGF einen sehr guten ersten Arbeitgeber, bei dem ich das grundlegende Handwerkszeug wirklich gut gelernt habe. Meine Entwicklung so richtig angekurbelt hat allerdings der Wechsel zu Capnamic. Dort konnte ich nochmal ganz neue Perspektiven bekommen und parallel meine Erfahrungen beim HTGF mit einbringen. Ich habe mich initial mit dem Wechsel sehr schwer getan, weil ich mit eigentlich wohl gefühlt habe. Rückblickend kann ich aber nur sagen, dass es für meine Entwicklung extrem wichtig war.

Das zweite ist, dass es mir extrem geholfen hat mich früh zu spezialisieren. Mein Hintergrund ist sehr finanzlastig und ich habe das über die Zeit weiter ausgebaut. Das hat dazu geführt, dass ich bei vielen Finanzthemen – sei es jetzt fondsseitig oder auf Portfolioebene – als Experte angesehen werde. Auch damit kann man sich meines Erachtens ein schönes Standing aufbauen und auch das hilft natürlich. Also wäre mein Rat: nicht zu generalistisch aufstellen und Mut haben sich in eine Richtung zu entwickeln.

Wenn du an deine Zeit an der CBS zurückdenkst: Welche Fähigkeiten, die du dort gelernt hast, haben dir besonders geholfen?

Einfache Antwort: vom fachlichen Inhalt sind die Universitäten meines Erachtens alle sehr vergleichbar. Was wirklich hilft und was es in jedem Fall einfacher in der Karriereentwicklung macht: präsentieren können, ohne Angst mit Menschen sprechen und ganz trivial: stark im Smalltalk (Neudeutsch Networking) zu sein ist eine große Hilfe.

Die CBS International Business School ist seit 2016 Teil der Stuttgarter Klett Gruppe.
Die Unternehmensgruppe Klett ist ein führendes Bildungsunternehmen in Europa und international in 17 Ländern vertreten. Das Angebot umfasst klassische und moderne Bildungsmedien für den Schulalltag sowie die Unterrichtsvorbereitung, Fachliteratur und Schöne Literatur. Darüber hinaus betreibt die Klett Gruppe zahlreiche Bildungseinrichtungen von Kindertagesstätten über Schulen bis hin zu Fernschulen, Fernfach- und Präsenzhochschulen. Weitere Informationen finden Sie unter www.klett-gruppe.de.
CBS International Business School © 1993-2020 | Impressum | Datenschutz