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Aktionswoche CBS for Refugees

Alle Kategorien   -  17. November 2015

Stundenten der Cologne Business School engagieren sich im Rahmen der Flüchtlingshilfe

Seit Monaten sind in vielen Regionen der Welt Menschen auf der Flucht, weil sie in ihrer Heimat nicht mehr sicher sind und den unwürdigen Lebensbedingungen entfliehen wollen. Unter größten Gefahren versuchen sie, über das Mittelmeer oder die „Balkanroute“ nach Europa zu kommen, um hier Schutz und eine Zukunftsperspektive zu finden.

Auch die Studierenden der Cologne Business School verfolgen die Berichterstattung zu diesem Thema und machen sich Gedanken, wie sie einen Beitrag leisten können, um den Menschen zu helfen und die Arbeit der Wohltätigkeitsorganisationen zu unterstützen.

Aus diesem Grund fand vom 2. bis 5. November eine Aktionswoche unter dem Motto „CBS for Refugees“ statt. Initiatoren waren die beiden Studierenden Jan Mertens und Benedikt Berglar (General Management-Studierenden im 5. Semester), die auch die Gesamtorganisation übernommen hatten.

Spendenlauf
Auftakt der Aktionswoche war ein Spendenlauf durch den Volksgarten. Studierende, aber auch Professoren und Mitarbeiter der CBS haben daran teilgenommen und wurden dabei von privaten Sponsoren unterstützt. Für jede gelaufene Runde spendeten diese einen Betrag, und so waren am Ende des Tages über 2.500 Euro zusammengekommen.

Informationsabend
Am Dienstag, 3. November, besuchten vier Menschen, denen die Flucht in die Bundesrepublik gelungen war, die CBS, um über ihr individuelles Schicksal zu berichten. Das Audimax der Hochschule war bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Zuhörer erfuhren viel über die persönlichen Gründe der Menschen für das Verlassen ihrer Heimat, die Strapazen ihres Weges hierher und die neuen Schwierigkeiten, die Unterbringung, Familienzusammenführung und der nicht geklärte Asylstatus mit sich bringen. An diesem Abend standen Einzelschicksale im Mittelpunkt und immer wieder herrschte größte Verwunderung, wie kompliziert es im Einzelfall sein kann, nach einer geglückten Flucht in eine geordnete und vor allem sichere Zukunft zu starten.

Paneldiskussion
Am Folgeabend diskutierten Experten vor Publikum über die Frage, inwieweit Flüchtlinge eine Zukunftsperspektive für den deutschen Arbeitsmarkt darstellen können. Teilnehmer waren Herr Gunter Christ (Rechtsanawalt für Asylrecht), Frau Prof. Dr. Lisa Fröhlich (Präsidentin der Cologne Business School), Frau Heike Heimann (Direktorin Bereich HR Business Partnering Vodafone), Herr Ulf Reichardt (Hauptgeschäftsführer der IHK), Herr Dr. Hubertus Porschen, Bundesvorsitzender von “Die jungen Unternehmer”, und Prof. Dr. Klemens Skibicki (Wirtschaftshistoriker und Unternehmer). Geleitet wurde die Runde von Wissenschaftsmoderator Ranga Yogeshwar.Die Teilnehmer diskutierten ausführlich die aktuelle Situation der Flüchtlinge, die zum Teil bereits als Akademiker hier her kommen, oder aber zumindest in einem Alter sind, in dem eine Berufsausbildung durchaus noch möglich ist. Übereinstimmend forderten die Experten hier mehr Flexibilisierung der derzeit oft starren Vorschriften, um einen schnelleren Beginn der Integration in den Arbeitsmarkt sowie einen besseren Hochschulzugang zu ermöglichen. Übereinstimmung herrschte auch insoweit, dass unsere Gesellschaft in den letzten Monaten sehr viel für die Integration der zu uns kommenden Menschen getan und eine echte Willkommenskultur bewiesen hat. Dennoch sei jeder Bürger weiterhin gefordert, um nicht nur eine Erstversorgung der Flüchtlinge zu gewährleisten, sondern auch für eine dauerhafte Integration in die Gesellschaft und damit auch in den Arbeitsmarkt zu gewährleisten.

Ein abschließendes Get together bot dann allen Teilnehmern Gelegenheit für individuelle Fragen und einen kontroversen Gedankenaustausch.

Aktionstag
Am Donnerstag engagierten sich dann zahlreiche Studierenden im Rahmen eines Renovierungs- und Verschönerungstag in dem vom Deutschen Roten Kreuz betriebenen Flüchtlingsheim am Vorgebirgspark.Zum Abschluss der Woche wurden dann zahlreiche Sachspenden, die die Studierenden der Cologne Business School gespendet hatten sowie eine Einzelspende des Hochschulgründers über 1.000 Euro übergeben.

Rückblickend ziehen die Organisatoren ein positives Fazit: „Natürlich haben wir nur einen kleinen Beitrag geleistet, um Not zu lindern und dort zu helfen, wo dringende Unterstützung gebraucht wird. Aber auch für uns selbst hat die Begegnung mit diesen Menschen, die ausführliche Diskussion im Kreis der Kommilitonen und die Expertendiskussion etwas gebracht. Auf diese Weise wurde für jeden von uns, der die Ereignisse aus den Medien kannte, ein persönlicher Umgang damit möglich. Für jeden teilnehmenden Studierenden war es eine sehr direkte Erfahrung.“

Die CBS International Business School ist seit 2016 Teil der Stuttgarter Klett Gruppe.
Die Unternehmensgruppe Klett ist ein führendes Bildungsunternehmen in Europa und international in 17 Ländern vertreten. Das Angebot umfasst klassische und moderne Bildungsmedien für den Schulalltag sowie die Unterrichtsvorbereitung, Fachliteratur und Schöne Literatur. Darüber hinaus betreibt die Klett Gruppe zahlreiche Bildungseinrichtungen von Kindertagesstätten über Schulen bis hin zu Fernschulen, Fernfach- und Präsenzhochschulen. Weitere Informationen finden Sie unter www.klett-gruppe.de.
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