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Symposien

Eine Veranstaltung im Rahmen des Forschungsdialogs Rheinland

Durch die Globalisierung und Digitalisierung stehen nicht zuletzt auch international tätige kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) zunehmend vor kulturellen Hürden. Um auch als mittelständischen Unternehmen im internationalen Geschäftsleben wettbewerbsfähig zu bleiben, ist eine effektive Vorbereitung auf kulturelle Begebenheiten essenziell. Darüber hinaus führt die Internationalisierung im heimischen Kontext zu stetig steigenden interkulturellen Herausforderungen, die sich aus der Zusammenarbeit mit Mitarbeitern verschiedenster Kulturen ergeben.

Am Mittwoch, dem 30. September 2015, führten zu diesem Thema die IHK zu Köln, die IHK Wuppertal, die Cologne Business School (CBS) sowie das GESIS-Leibniz Institut für Sozialwissenschaften im Rahmen des Forschungsdialogs Rheinland, die Veranstaltung „Kulturelle Vielfalt und interkulturelles Management – Der Mittelstand ist gefordert!“ in den Räumlichkeiten der GESIS durch. Der Forschungsdialog Rheinland ist ein Zusammenschluss von Hochschulen, Forschungsinstituten und der Handelskammer des Rheinlands, dessen Zweck die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft ist.

Ziel der Veranstaltung war es, kleinen und mittelständischen Unternehmen aller Branchen im Rheinland die Wichtigkeit der Schaffung interkultureller Kompetenzen und Möglichkeiten zur Überwindung  kultureller Hürden im internationalen und heimischen Kontext aufzuzeigen. Anhand von Forschungsergebnissen, Fallbeispielen und einer abschließenden Diskussionsrunde wurden dabei Lösungsansätze aus Theorie und Praxis präsentiert. Zudem sollte die Veranstaltung Wirtschaft und Wissenschaft weiter zusammenbringen und hierbei die besonderen Potentiale der Hochschulen im Rheinland sowie die Innovationskraft der regionalen Wirtschaft nutzen.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Ingvill C. Mochmann, Vizepräsidentin für Forschung an der CBS und Leiterin des EUROLAB bei der GESIS, eröffnete IHK-Geschäftsführerin Elisabeth Slapio die Veranstaltung.

Den ersten Vortrag des Nachmittags hielt Prof. Dr. Engelen von der Technischen Universität Dortmund, der Klarheit über die Unterschiede nationaler Kulturen schaffte und deren Bedeutung für das Management hervorhob. Sein Vortrag „Wie unterscheiden sich nationale Kulturen und was heißt das für mein Management“ befasste sich dabei auch mit dem grundlegenden Verständnis von „Kultur“, sowie der Signifikanz von interkulturellem Verständnis bei der Erschließung neuer Märkte.

Mit einem Vortrag zum Thema „Interkulturelle Kompetenz im Mittelstand“ beteiligte sich als nächstes Prof. Dr. Anja Karlshaus von der Cologne Business School an der Veranstaltung. Für sie sei „Interkulturelle Kompetenz die Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts“. Als Praxisbeispiel nannte die Professorin auch ihre täglichen Erfahrungen an der Cologne Business School: „Die CBS ist eine multikulturelle Hochschule. Viele Dinge, die wir heute Abend besprechen, erleben wir jeden Tag in der Praxis“. Sie sei sich sicher: „Die Chancen für den Mittelstand sind enorm. Dabei geht es nicht nur um die Erschließung neuer Märkte und Kundengruppen, sondern auch um den Austausch von Knowhow und Erfahrung“.

Den letzten Beitrag zur Vortragsrunde machte Walter von Stein, der mit seinem Vortrag „Interkulturelles Management in der Unternehmenspraxis“ die Umsetzbarkeit von interkulturellen Kompetenzen im Mittelstand veranschaulichte. Anhand seines Unternehmens (Steintex Walter von Stein oHG) zeigte er dem teilnehmenden Publikum dabei ein konkretes Fallbeispiel einer erfolgreichen Einbindung von interkulturellen Kompetenzen bei einem mittelständischen Unternehmen auf.

Forschungsdialog_Rheinland

Die abschließende Podiumsdiskussion der drei Referenten, in deren Rahmen auch die zahlreichen Gäste und Zuhörer die Möglichkeit bekamen, Erfahrungen zu teilen oder Fragen zu stellen, wurde durch Fred Sihler von KIA MOTORS Europe GmbH bereichert, der über die Rolle interkultureller Komptenzen in multinationalen Unternehmen wie Kia berichtete. Die Moderatorin Kerstin Stromberg-Mallmann vom talking bridges, Akademie für Moderation & Konzeption, führte suverän durch die Veranstaltung.

Auch beim anschließenden Get-Together wurden Erfahrungen ausgetauscht, Kontakte geknüpft und Fragen beantwortet. Die Diskussionsteilnehmer und auch die zahlreichen interessierten Gäste, oftmals Vertreter mittelständischer Unternehmen, zeigten sich mit den Ergebnissen der Veranstaltung sehr zufrieden und nahmen gute Vorschläge für die tägliche Arbeit in ihren Unternehmen mit.

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